Campregeln

Campregeln

– Das Sommercamp soll ein Ort sein, an dem sich alle mit ihren Bedürfnissen wohlfühlen können und der von gegenseitigem Respekt lebt. Teilnehmer*innen, die sich in irgendeiner Weise faschistisch, rassistisch, homophob, sexistisch oder in anderer diskriminierender Form äußern oder verhalten, müssen das Camp verlassen!

– Wir legen allen Teilnehmer*innen die Teilnahme an den Plena nahe (täglich ab 17:30).

– Seid euch eurer Außenwirkung bewusst. Handlungen können grenzüberschreitend sein, ohne dass jemand konkret angesprochen wird. Achtet die individuellen Grenzen eures Gegenübers. Es gilt das uneingeschränkte Konsensprinzip: Nur ein JA ist auch ein „JA“.

– Jede Form von (non)verbaler, körperlicher und sexualisierter Gewalt wird definitiv nicht geduldet und führt zum Rausschmiss.

– Gegenseitige Rücksichtnahme ist eine Voraussetzung für den Umgang miteinander. Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer*innen sollen beachtet werden. Zeigt euch solidarisch mit euren Mitmenschen und unterstützt diese, wenn ihr das Gefühl habt, dass sie sich unwohl fühlen.

– Bitte nehmt besonders Rücksicht auf Familien, Kinder und U18-Jährige.

– In den Workshop- und Gemeinschaftszelten ist rauchfreie Zone. Bitte achtet beim Rauchen (überall sonst) auf eure Mitmenschen und fragt im Zweifel nach. Das gilt insbesondere zu den Mahlzeiten im Bereich der Tische und Küche, aber auch Abends beim Tanzen auf dem Dancefloor.

– Bitte geht sensibel mit dem Konsum diverser Substanzen um, derartiges sollte nicht in den Workshop- und Gemeinschaftszelten oder in Räumlichkeiten/auf Plätzen stattfinden, wo andere Teilnehmer*innen es ungewollt mitbekommen können.

– Dem Verkaufen von Drogen zur Selbstbereicherung insbesondere an U18-Jährige erfolgt ein sofortiger Verweis vom Camp.

– Schmeißt keine Kippen in den Wald, auf die Wiese oder anderswo hin. Benutzt Aschenbecher.

– Nationalfahnen sind auf dem Campgelände unerwünscht.

– Generell erwarten wir selbständiges Handeln von allen Teilnehmer*innen. Ihr sollt andere nicht verpetzen, sondern miteinander sprechen. Nur so können wir alle was lernen. In gravierenden Fällen oder wenn euch die Situation überfordert, wendet euch an die Camporga.

– bei individuellen Grenzüberschreitungen – auch wenn ihr euch unsicher seid wendet euch an Freund*innen, Vertrauenspersonen oder das Awarenessteam oder die Camporga.

– bei allgemeinen Regelverstößen könnt ihr euch jeder Zeit an die Camporga wenden.

Bei Nichteinhaltung der Campregeln kann ein Verweis vom Sommercamp ohne Erstattung der Kosten erfolgen!